Risikostreuung mit ETFs

29 Jun
2011

Die Anleger, die sich an einem ETFs beteiligen, streuen ihr Risiko, weil sie an allen Wertpapieren im ETFs gemeinsam beteiligt sind. Umgekehrt gesagt und noch wichtiger: Jeder Anleger besitzt an allen verschiedenen Wertpapieren im ETFs einen kleinen Anteil. Es gibt ETFs mit einem Volumen von 50, 100 oder auch 500 Millionen Euro oder US- Dollar, die im Besitz von über 100.000 Anlegern stehen.   Die Risikostreuung ist für den Investor der erwünschte Effekt: Wer zum Beispiel 10.000 Euro in eine Aktie investiert, geht (abhängig von seiner gesamten Depotgröße) ein hohes Einzelrisiko ein.

Vor allem im Vergleich zu einem ETFs, wo durch er mit einer 10.000 Euro Beteiligung an hunderten verschiedener Aktien oder Anleihen gleichzeitig beteiligt sein könnte. Ob Sie den Risikomix attraktiv finden, den ETFs bieten hängt davon ab, welcher Investorentyp Sie sind. Wer es einfach bequem und vorallem auch kostengünstig haben möchte, kommt an ETFs heute nicht mehr vorbei. Es gibt ETFs, die einfach breitest in Aktien- und Anleihenmärkte investieren und so die Vermögensverwaltung ersetzen. Speziell die meisten DachETFs, die es seit ein paar Jahren auf dem Markt gibt, haben sich auf dieses Vorgehen spezialisiert.

ETFs gibt es auch für durchaus aktivere Anleger. Auch wer vieles banken- und beraterunabhängig machen möchte, wird (siehe das Beispiel der Biotech. Aktien) im Sinne der Risikostreuung lieber auf ETFs setzten, als ein hohes Einzelrisiko mit Aktien einzugehen. Kein normaler Privatanleger kann seriös beurteilen, ob die Biotech. Aktie XY, nennen wir sie Biologtech, oder die Biotech-Aktie YZ, sagen wir Amgen, die besseren Zukunftsaussichten bietet. Durch einen Sektor-ETFs aus dem Biotech-Bereich wird ihnen diese Entscheidung deutlich erleichtert, denn Sie kaufen einfach beide Aktien und einige andere mehr gleich mit dazu. Sie investieren in den gesamten Sektor. Genauso wird es für viele Anleger sinnvoll sein, z. B. – High-Yield-Anleihen ETFs zu kaufen anstatt “Wetten” auf die Bonität einzelner Staaten oder Unternehmen einzugehen. Ähnlich sieht es natürlich auch im Bereich der Investments in Schwellenländer oder Rohstoffe aus.

Für die langfristige Geldanlage kann ich nur jedem Anlager empfehlen, die Risikostreuung als ein wichtiges Instrument des Erfolgs bei den Anlageentscheidungen zu berücksichtigen.

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3 Responses to Risikostreuung mit ETFs

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Banken Dimi

August 12th, 2011 at 17:03

Besonders im Vergleich zu “normalen” Investmentfonds sind die Kosten wesentlich günstiger. Nicht nur der Ausgabeaufschlag entfällt bei ETFs, sondern auch die jährlichen Verwaltungsgebühren und die Gewinn abhängigen Gebühren für die Fondmanager!

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matthias.s

August 22nd, 2011 at 23:03

bin da ganz ihrer meinung verteiltes risiko ist halbes risiko

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D. Schneiderhahn

Januar 16th, 2012 at 22:02

Innerhalb einer gut angepassten Asset Allocation sorgen ETFs für eine ausgezeichnete Diversifikation innerhalb der Anlageklasse. Dabei sind die anfallenden Gebühren überschaubar.

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