Grundlagen der Geldanlage in ETFs

16 Jul
2013

Es gibt viele Optionen, sein Vermögen gut anzulegen. Während das traditionelle Sparbuch aufgrund der niedrigen Zinsen eher ins Hintertreffen gerät, entwickeln sich neue Formen durchaus günstig. Dazu gehören auch ETFs, also Exchange Traded Funds, die als Anlageklasse für Rohstoffe gehandelt werden. Zum durchaus profitablen Ertrag spielt hier auch die Sicherheit des Anlegers eine Rolle. Denn genau wie traditionelle Investmentfonds unterliegen ETFs den geltenden Investmentgesetzen. Neben umfassender Kenntnis des Marktes sollte sich der Anleger aber auch über Risiko und Wertentwicklung informieren bzw. auf professionelle Unterstützung durch Experten vertrauen. Denn auch wenn kein Emittentenrisiko wie bei Zertifikaten sowie weitgehende Kostentransparenz besteht, sollte man Detail- und Fachwissen zum gewinnbringenden Einsatz seines Vermögens in ETFs vorweisen können.

ETFs werden passiv gemanagt

ETFs gehören zu den präzisesten Anlageinstrumenten, die sich am internationalen Börsenmarkt tummeln. Da sie genau den jeweiligen Index widerspiegeln, ist auch der Tracking Error sehr gering und das Pricing wird durchaus fair und vor allem effektiv gehandhabt. Marktungleichgewichte werden umgehend durch Arbitragegeschäfte ausgeglichen, womit die Anlageform selbst stets ausgewogen und einschätzbar bleibt.

Ähnlich wie Aktien werden auch die ETFs an der Börse gehandelt und unterliegen dabei keiner Laufzeitbegrenzung. Entschließt sich ein Anleger zum Kauf dieser Fondsanteile, wird er damit zum Anteilseigner der im Fonds enthaltenen Bestandteile. Gleichzeitig beteiligt er sich auch an der Entwicklung der im Fonds befindlichen Papiere. Der gravierendste Unterschied zum aktiv gemanagten Fond besteht vor allem darin, dass bei den ETFs ein Vergleichsindex möglichst exakt nachgebildet werden sollte, was aber keinen aktiven Fondmanager benötigt. Eine permanente Marktkontrolle ist nicht notwendig, da sich diese Anlageform am Index selbst orientiert und dieser jeweils die Zusammensetzung vorgibt. Damit ist gewährleistet, dass sich der Fonds parallel zum Index entwickelt. Da aktives Management weg fällt, wird die Verwaltungsgebühr, die für ETFs zu leisten ist, meist deutlich geringer berechnet als bei den anderen Anlegevarianten. Kauft ein Anleger seine Fondsanteile an der Börse, muss er nur die Kosten für Kauf und Verkauf von Wertpapieren ohne Ausgabeaufschlag zahlen. Diese Spanne, die sich aus Unterschieden zwischen dem An- und Verkaufspreis ergibt, liegt meist deutlich unter den traditionellen Werten eines Ausgabeaufschlages.

Kombination aus drei Anlageklassen

Wer in ETFs investiert, kann von den Vorteilen dreier unterschiedlicher Anlageklassen profitieren. Diese sind Aktien, Zertifikate und Fonds. Vor allem die Aktien gelten als sehr flexibles Anlageinstrument, wobei die Zusammensetzung im Fonds selbst durch breite Risikostreuung überzeugt und vor allem aus diesem Grund als relativ sichere Anlageform gehandelt wird. Privatanleger können hier wesentliche Vorteile lukrieren, denn sowohl An- als auch Verkauf des gesamten Portfolios können in einer individuellen Transaktion erfolgen, was die Kosten natürlich reduziert. Die Dividende kann entweder ausgeschüttet oder auch wieder veranlagt werden. Da die Preisfeststellung für ETFs laufend erfolgt, kann der Anleger innerhalb eines Tages Anteile kaufen und anschließend gleich wieder veräußern. Hier liegt ein wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlichen Fonds, die nur umständlich und langfristig wieder verkauft werden können. Damit kann der Anleger dreifach profitieren, zum einen von der attraktiv niedrigen Gebührenregelung, zum anderen durch rasches Handeln und Abstoßen risikobehafteter Papiere und last but not least durch volle Dividendenpartizipation der veranlagten Summe.

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